Sonntag, 15. April 2018

Wie es hier weiter geht

Ihr Lieben, 

bestimmt fragt ihr euch, wie es hier bei Frau Locke in Zukunft weitergehen wird. Es ist ja gerade in der Welt der Grundschulblogs viel im Umbruch und ich war mir auch lange nicht sicher, wie genau ich weitermache. Deswegen gibt es heute nochmal ein kleines Update.


Frau Locke wird als Blog erhalten bleiben, allerdings nicht auf Blogspot, sondern selbst gehostet als Wordpress-Blog. Das bringt viel Arbeit mit sich und ich bin dort schwer am Werkeln. Alle Beiträge und Kommentare sind schon mit umgezogen und aktuell bin ich dabei die Website DSGVO-fit zu machen und die Materialien auch mit dorthin auf meinen eigenen Webspace umzuziehen. Das wird noch ein ganzes Weilchen dauern, aber ich gebe natürlich rechtzeitig Bescheid, wenn es dort etwas zu sehen gibt ;-)

Kommentare, die hier jetzt noch dazu kommen, werden dann leider nicht mehr mit umziehen, aber ich höre natürlich trotzdem gerne eure Meinung und freue mich über Rückmeldung. Ihr müsst jedenfalls nicht alles herunterladen, solange es noch geht, sondern könnt sicher sein, dass die Sachen weiterhin zur Verfügung stehen. Das ein oder andere Material gehört ja ohnehin mal repariert oder überarbeitet, insofern ist es sicher nicht schlecht, mal Inventur zu machen und alles durchzugehen. 

Ich hoffe, ihr freut euch mit mir :D Mir geht es jedenfalls besser, seit die Domain registriert ist und der Plan endlich steht. Ihr hört von mir, sobald es Neuigkeiten gibt. 

Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
*Frau Locke*



Montag, 9. April 2018

Der Weg zum eigenen Lehrerkalender - Teil 2: Frau Lockes Wochenplanung *Eigenwerbung*

Ausgehend von meinen bisherigen Planern, gekauft oder selbst gestaltet, weiß ich mittlerweile, wie mein perfekter Lehrerkalender aussehen soll und wie eben nicht.

So nicht: 
  • keine undatierten Wochenpläne, das hat mich genervt, klar flexibel und so, keine verschwendeten, weil überzähligen Wochen, aber trotzdem: manchmal muss ich mir ein kleines Detail für in 6 Wochen 7. Stunde aufschreiben, da muss einfach alles datiert und auf einmal aufschlagen zu finden sein
  • nicht zu wild im Design: ich brauche keine wild rumspringenden Figuren oder Blumenmuster in riesengroß, letztlich plane ich damit meinen Unterrichtsalltag, nicht mehr und nicht weniger
  • alles in rosa, alles in türkis, alles in hellblau: mein Wochenplan muss weiß sein, viel weißer Platz zum Planen, ich fülle die Felder dann schon selbst
  • Hardcover-Bindung: Die kann ich nicht umschlagen, das nimmt mir auf meinem Schreibtisch zu viel Platz weg. 
Aber so: 
  • Ringbindung und zwar eine umlaufende, keine die sich immer weiter auseinander ziehen lässt, sondern eine die sich an jeder Stelle komplett umschlagen lässt ohne Widerstand.
  • A4, damit ich eben die ganze kleinen unwichtigen und wichtigen Details eintragen kann, welches Kind muss wann zur Leseförderung, wann ist die Förderlehrkraft da, wann nicht, wo hospitiert am Do in 2 Wochen die Praktikantin
  • bunt, aber nicht übertrieben unruhig
  • sehr übersichtlich und strukturiert, aber eben nicht langweilig 
Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass mein eigener Lehrerkalender für das nächste Schuljahr erworben werden kann und zwar beim Matobe-Verlag. Da der Wochenplan ja irgendwie das Herz eines jeden Kalenders ist, habe ich mir gedacht, ich fange damit an und erkläre ein bisschen, was ich mir jeweils dabei gedacht habe.

Wochenplanung

  • 5-Tage-Woche: Der Frau Locke Lehrerkalender ist ein Kalender für die Schulwoche & die Stundenplanung. Ich habe bewusst keinen Platz für das Wochenende eingeräumt.
  • To-Do-Liste ist bereits integriert, denn ich will so wenige Klebezettel und lose Zettel wie möglich, die fallen eh nur raus
  • 10 Stunden, die Grundschule endet nicht mehr überall um 13 Uhr, bei mir eh nicht mit dem Ganztag, aber auch sonst sind viele Grundschulen im Wandel und haben mittlerweile einfach längere Stundenpläne
  • Platz für Notizen: Wenn ich mal schnell eine Telefonnummer zugerufen bekomme, muss die ihren Platz haben und wenn ich sie drei Wochen später suche, muss ich wissen, wo ich sie an dem Tag sehr wahrscheinlich hingeschrieben habe. (Post-It links unten)
  • Ein "Nächste-Woche-Feld", in das ich bei der Besprechung oder unter der Woche kurz notieren kann:
    • das nochmal üben
    • Xy mit blabla fördern
    • Material für xy einpacken
    • Taschentücher kaufen 
    • usw.
  • Viel, viel Platz für viele Informationen, aber so, dass es nicht zugekleistert aussieht hinterher. 
  • Ansprechende Optik: ein schwarzer Stift wird reichen. Wer möchte, kann sich trotzdem gestalterisch austoben. Das Design lässt viel Raum für Gestaltung oder bewusste Reduzierung auf Text. 
Nach und nach werde ich auch die anderen Teile meines Planers vorstellen.
Auf www.matobe-verlag.de könnt ihr schon eine Vorschau einsehen und den Planer sogar schon bestellen, wenn ihr wollt. 

Hinweis in eigener Sache: Auch bei mir läuft im Hintergrund die ein oder andere Umbauarbeit am Blog. Anonyme Kommentare sind ab jetzt daher nicht mehr möglich. 

*Bis bald, Frau Locke*


Freitag, 6. April 2018

Der Weg zum eigenen Lehrerkalender - Teil 1: Was bisher geschah ;-)

Ich liebe Kalender - schon immer und in allen Formen, da geht mein Herz auf, wenn ich einen noch neuen, komplett leeren Planer aufschlage und loslegen darf. Was ich auch liebe: schöne Dateien am PC, die ich immer wieder ausdrucken kann - makellos :)

Im Ref war es gerne gesehen, wenn wir unsere Wochenpläne am PC schreiben und brav abheften. Klar, man durfte damit arbeiten, d.h. durchstreichen und ändern, aber eben die Planung schön vorher und bitte ordentlich. 

Kein Problem, so sah meine Planung im 2. Jahr aus (gestaltet in MS Word): 
Wenn ich mir das so ansehe, war schon schön, die digitale Planung. Abgeheftet und damit "gearbeitet" sah es dann gleich nicht mehr so schön aus, aber immerhin, ich könnte jetzt genau rekonstruieren am PC, was ich in jeder Stunde dieses Schuljahres zumindest vorhatte. 

Nach dem Ref habe ich das erste Jahr so weitergeplant (mittlerweile in MS Publisher): 

Das ist eine einzige Publisher-Datei mit allen Wochenplänen des Jahres. Jetzt fühlt sich das für mich komplett komisch an, so kurze Tage. Aber klar: eine ganz "normale" 3. Klasse war das damals. 

Im Jahr darauf wollte ich wieder auf Papier planen, aber keiner der Planer hat mir optisch gefallen, ich mag es einfach bunt und nicht so langweilig trist. Also habe ich das erste Mal einen kompletten Planer für mich selbst gebaut, mit allem drum und dran, gedruckt und in ein dünnes Ringbuch gepackt. 


In dem Jahr hatte ich eine vierte Klasse und einen Nachmittag in der 1. Klasse, mein Planer zeigt das auch ein bissl, so viel Platz für die Nachmittage hätte es gar nicht gebraucht. Eulen waren auch schon dabei, sieht tatsächlich schon nach mir aus ;-)

Dann kam der Umzug ins A5-Format. Ich hatte mich in den Filofax Original in Patent Pink verliebt. Schrecklich doll. 


Und damit wurden auch die Planer-Einlagen immer pinker :)


Noch im Verlauf des letzten Layouts wurde mir relativ plötzlich der Platz zu klein. Mittlerweile bin ich ja schon einige Jahre im Ganztag, bin Anwenderbetreuerin und habe so einige Nebenbaustellen, die ich irgendwie nicht mehr gut unter bekommen habe. Auch, wen ich wann zum fördern schicke, wer in der Klasse ist, wann die Praktikantinnen da sind, was sie dann machen usw. Das war einfach zu viel. Online bin ich dann auf die bunten Planer von Erin Condren aufmerksam geworden und habe mir aus Jux und Tollerei ein Exemplar bestellt. Das war dann vom Platz ausreichend. 
Allerdings ist der Preis wirklich zu hoch, um sich das jedes Jahr schicken zu lassen. Also war ich Anfang des Jahres wieder so weit: Einen eigenen Kalender basteln, der dann aber bitte so toll gebunden und groß sein soll wie der Erin Condren. Die durchgehende Ringbindung war nämlich einfach total praktisch. Ich lasse den Planer ja ohnehin die Woche über in der Schule liegen und da kann ich ihn einfach umschlagen und brauche nicht so viel Platz dafür. 

Hattet ihr auch so Phasen der Planerfindung wie ich? Würde mich freuen, wenn ihr auch ein bissl was erzählt. Da ich im Rahmen der Umbaumaßnahmen für die neue Datenschutzregelung die Buttons deaktivieren musste, hinterlasst bitte einen Kommentar, denn ich freue mich immer über Reaktionen und Feedback. 

*Liebe Grüße, Frau Locke*




Donnerstag, 5. April 2018

Füllerführerschein

Heute gibt es einen brandneuen Füllerführerschein für euch :) Ich war mal wieder nicht mehr zufrieden damit, wie ich es im letzten Durchgang gehandhabt hatte. Viele der bereits vorhandenen Angebote verbrauchen für meinen Geschmack zu viel Papier und eigentlich möchte ich weder so viel Druckerpapier, noch so viel Zeit aufwenden, um den Füllerführerschein zu machen. Daher habe ich mich selbst noch einmal dran gemacht, neue Bilder gezeichnet und dann mit dem Worksheet Crafter mein eigenes Konzept umgesetzt. Vielleicht könnt ihr es ja auch gut gebrauchen und könnt es so gut einsetzen. Die vier ABs werde ich auf ein A3-Blatt vorne/hinten kopieren, sodass ich wirklich nur einmal kopieren muss. Die "Prüfung" schreiben die Kinder bei mir dann auf ihren großen Schreibblock. Falls ihr sowas nicht habt in der Klasse, müsstet ihr also noch entsprechende Blätter mit Zeilen bereit halten. Achtung: Auf der Tauschbörse ist er gerade offline, geht aber demnächst wieder online. 










Führerschein für die Kinder
Auf dem Bild fehlt ein Komma, das ist in der Datei bereits ergänzt.

Trotzdem am Ende mal wieder der kleine Hinweis: Habt bitte Verständnis dafür, dass ich für einzelne Leser keine Änderungen mehr vornehme. Ich stelle meine Dateien gerne kostenlos zur Verfügung, aber ich habe nicht den Anspruch und auch nicht die Zeit oder Lust, jeden einzelnen Wunsch zu erfüllen. ;-) Die Datei ist übrigens auch in der Tauschbörse des Worksheet Crafters. Wer den hat, kann dort für sich noch etwas ändern. 

*Liebe Grüße, Frau Locke*

Mittwoch, 10. Januar 2018

Kleine Übungskartei zu Wortarten und Verben

Heute gibt es eine kleine Übungskartei rund um Nomen und Verben (einfache Aufgaben) für die 2. Klasse. Vielleicht könnt ihr sie ja auch gut gebrauchen. Die Aufgaben sind 2-fach differenziert, allerdings mit unterschiedlichem Wortmaterial, sodass man auch gut beide bearbeiten lassen kann.
Ich kopiere sie so, dass beide Differenierungs-Aufgaben auf einer Karte sind, also vorne Aufgabe 1* und hinten Aufgabe 1**. Das hat sich organisatorisch für mich bewährt. 



*Viel Spaß damit! LG Frau Locke*

Sonntag, 10. Dezember 2017

Kartei Rechnen im 100er ohne Zehnerüberschreitung

Bevor wir bald über den Zehner gehen, möchte ich die bisher behandelten Aufgabentypen noch einmal gut festigen und auch für die Einzelförderung der Kinder brauchte ich noch gezielt Material. Daher habe ich den Worksheet Crafter angeschmissen und mit der "Aufgabe verfeinern"-Funktion ganz gezielt Aufgaben generiert. Zusammengebastelt habe ich es dann als Kartei wie immer im Microsoft Publisher. Damit geht es mir einfach am schnellsten von der Hand. 


Die Vorschau zeigt einige Zahlen "grisselig", aber das Drucken funktioniert problemlos.



Ich habe diesmal auch bewusst die Zeit gestoppt, die ich fürs Erstellen am PC gebraucht habe, so wie ich es im Klassenzimmer einsetzen würde und dann noch die Zeit, die ich für das blogtauglich machen aufwende, d.h. ordentliche Quellenangaben, Bilder für Blog, Beitrag schreiben und online verlinken...
Ich brauche für die fertige Kartei 50 Minuten (Ja ich bin da mittlerweile schnell, Worksheet Crafter hilft und das Design ist diesmal nicht aufwändig.)
Für das online Stellen brauche ich 25 Minuten. 
Mein Gefühl war schon so, dass ich für das Online stellen einige Zeit brauche, aber mit 50% Zeitaufschlag hätte ich jetzt nicht gerechnet. Bei aufwändigeren Materialien stimmt die Relation sicher schon besser. 

Einen schönen Adventssonntag!
*Liebe Grüße, Frau Locke*